Monatsarchiv: Februar 2009

Audi & Spore

Bei meinen ausufernden Recherchen zum „Iron Man“-Artikel (man kann sich ja in den Tiefen des Internet-Marvel-Universums verlieren!) bin ich auf der Seite von Audi auf ein Gewinnspiel gestossen. Mit Spore soll man den Audi des Jahres 2025 kreieren. Spore ist ein Computerspiel, bei dem man vom Einzeller bis zum weltraumreisenden Wesen die Geschicke seiner Kreaturen steuert. Mit Spore Labor Basisversion gibt es eine kostenlose Probierversion, mit der sich Kreaturen erstellen lassen, allerdings fehlen viele „Bauteile“. Die sind erst in der Premiumversion von Spore Labor enthalten. Diese kostet normalerweise 9,99 Euro, kann aber hier kostenlos heruntergeladen werden – damit man am Gewinnspiel teilnehmen kann. Dieses Gewinnspiel läuft noch bis zum 31.3.09 – vermutlich kann man so lange noch die Software herunterladen.

Wir hier (auch kindertauglich!) hatten schon mit der Demo-Version viel Spass, jetzt haben wir eine Menge mehr Bausteine bekommen!

Übrigens: auch mit der Premiumversion von Spore Labor kann man „nur“ Kreaturen erschaffen, keine Fahrzeuge, Gebäude oder sonstwas. Trotzdem kann man mit etwas Fantasie auch autoähnliche Dinge hinkriegen:

Mein Audi2025

Mein Audi2025

Drei Räder, organische Formen und – natürlich – die Audiringe vorn. Solargetriebener Kleinwagen. Sieht doch ganz schön futuristisch aus, oder?

P.S.: Um ein Wesen in Spore zu speichern, braucht es gewisse Mindestanforderungen, z.B. einen MUND! Deshalb hat dieses „Auto“ einen Mund, kein Designelement, sondern eine programmbedingte Notwendigkeit…


Vorsprung durch Technik *

DVD-Tipp: Iron Man

Mk. I

Mk. I

Nachdem ich ja schon im vorigen Jahr davon geschwärmt, den Film im Kino aber leider verpasst habe, jetzt endlich auf DVD gesehen: „Iron Man“ mit Robert Downey jr.

Robert Downey jr. als Hauptdarsteller in einem Superhelden-Film? Seltsamer Einfall. Aber tatsächlich brillant. Wer hätte den nicht mehr ganz jungen, arroganten und versoffenen Playboy besser spielen können?

In „Iron Man“ lernen wir Tony Stark (Downey) kennen, in zweiter Generation Chef von Stark Industries – einem grossen Waffenfabrikanten. In Afghanistan stellt er dem US-Militär die neueste Errungenschaft seiner Firma vor, „Jericho“, eine Boden-Boden-Rakete mit beachtlichem Zerstörungspotential. Auf dem Rückweg von der – sehr erfolgreichen – Vorführung passiert es dann: Stark wird entführt, von afghanischen Banditen („The Ten Rings“). Und er wird verletzt – Granatsplitter sitzen in der Nähe seines Herzens. Um ihn am Leben zu erhalten, setzt man ihm einen Elektromagneten auf die Brust, der beständig die Splitter anzieht und so Starks sicheren Tod verhindert.
Das klingt vielleicht ein bisschen schrullig – und ist es auch. Aber es ist eine wichtige Sache, die aus den Original-Comics stammt (Iron Mans erster Auftritt: März 1963). Diese Granatsplitter am Herzen sind Starks Achillesferse (sic!), sie sind das, was Kryptonit für Superman ist und deshalb unumgänglich, auch in einer modernen Adaption der Geschichte.
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Crayon Physics Deluxe

Screenshot

Screenshot

Wenn Sie ein Computerspiel suchen, das richtig Spass macht, Grips erfordert und sogar für Kinder geeignet ist, gibt es nicht viel Auswahl. „Crayon Physics Deluxe“ von Kloonigames bietet das alles & noch mehr…
Ziel des Spiels ist es, einen kleinen Kreis zu einem kleinen Stern zu bekommen. Die Idee ist so einfach wie genial: auf einem Blatt Papier malen Sie mit einem Bleistift Formen, die so entstehenden Objekte verhalten sich physikalisch korrekt! Das heisst, Felsen fallen nach unten, Gegenstände rutschen schiefe Ebenen hinunter, Wippen & Katapulte funktionieren „wie in echt“. Meistens gibt es einfache Lösungen für die vorgegebenen Probleme – viel mehr Spass macht es aber, komplizierte Lösungen auszutüfteln. Mit Rampen und Seilzügen, Gegengewichten und Scharnieren. All das kann man nämlich machen – jedenfalls in der Vollversion, die man für 19,95 US-Dollar herunterladen kann.

Die kostenlose Demo kommt leider ohne die Möglichkeit Seile zu benutzen, ist damit doch sehr eingeschränkt. Gibt aber trotzdem einen schönen Einblick in das Spiel.

„Crayon Physics Deluxe“ läuft bisher nur unter Windows – werde es mal mit Linux und einer Windows-Virtual-Box testen…


Video: TeamCactusProduction


Schon wieder…

…Geburtstag. Meiner nämlich.

Als Ständchen für mich: „Summertime“ gespielt vom Stochelo Rosenberg Trio (Rosenberg – der Herr rechts – hat auch am 19.2.1968 Geburtstag!)…


Ein Dutzend Eier reicht noch nicht!

Ganz außer Konkurrenz ein Beitrag zum Februar-Gewinnspiel No.2 auf Moby-Dick™…
(Eine Idee, entstanden unter der Dusche – wo könnte man besser philosophischen Gedanken nachgehen? – und inspiriert durch das Nachdenken über Neal Stephensons „Anathem“ und die Viele-Welten-Interpretation den Quantentheorie.)

Und: Für alle, die auf der Suche nach „ein Dutzend“ hier landen (und nicht beim Beitrag über „Stadt der Diebe„) – ein Dutzend sind 12 (zwölf)! Herkunft: siehe wikipedia

humpty-dumptyHumpty-Dumpty saß am Rand einer Klippe und ließ seine dünnen Beinchen über dem aufgewühlten Meer baumeln. Just in diesem Moment kam ein großer Wal vorbei geschwommen.
„Hallo, Humpty-Dumpty,“ sagte er. Der Wal hatte eine tiefe und angenehm klingende Stimme, ein klein wenig näselnd, aber das überrascht ja nicht, wenn man sich seine anatomischen Eigenheiten vor Augen führt.
„Ich grüße dich, Moby-Dick,“ erwiderte das Ei. Auch Humpty-Dumpty hatte eine erstaunlich tiefe Stimme. Und auch er – wen wundert’s – näselte ein bisschen.
„Fürchtest du dich gar nicht?“ wollte Moby-Dick wissen, denn er war so gewaltig, dass er fast bis an den Rand der Klippe und damit an Humpty-Dumptys Füße heranreichte.

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