Schlagwort-Archive: roman

Tim Winton: Atem

Wer es nach diesem Buch nicht bedauert, als Junge nicht mit dem Surfen begonnen zu haben, dem ist wohl nicht zu helfen…

Tim Wintons Roman erzählt von Bruce Pike, nicht mehr ganz jung (“ein alter Mann” sagt er von sich selbst) und nach vielen Rückschlägen im Leben jetzt als Rettungssanitäter ganz zufrieden. Der Einsatz jedoch, mit dem das Buch beginnt, macht ihm zu schaffen, bringt Erinnerungen zurück an seine Jugend.
Bruce ist aufgewachsen in Sawyer, Australien. Ein Städtchen, dass vom Sägewerk lebt und dessen Bewohner einfache und praktische Menschen sind. Vom gar nicht weit entfernten Meer halten sie nicht viel – besonders Bruce’ Vater ist kein Freund der See. Doch Bruce und seinen Freund Loonie zieht es an die Strände, fasziniert sehen sie den Surfern zu. Es sind die frühen siebziger Jahre – in der Surfer-Szene finden sich die Verheißung von Freiheit und Abenteuer. Und dann geraten Bruce und sein Freund in den Bannkreis von “Sando” – Billy Sanderson, ehemaliger Surf-Star und nun so eine Art Guru des einfachen und gefahrvollen Lebens. Mit ihm gehen sie an ihre Grenzen und darüber hinaus. Doch es ist Sandos Frau Eva, die das Leben von Bruce für immer verändert

“Atem” ist ein unglaublicher Roman für den Sommer und über den Sommer und das Meer, man kann geradezu die Wellen hören und das Salz schmecken. Winton schreibt über das Surfen wie Hemingway über das Fischen:

Meine erste Welle an diesem Morgen werde ich nie vergessen. Die Gerüche von Paraffinwachs und Salzwasser und Pfefferminzsträuchern. Wie der Swell unter mir wuchs wie ein Körper, der Luft einholte. Wie die Welle mich vorwärtszog und ich auf die Füße sprang und mit dem Wind der Bewegung in den Ohren dahinsauste. Ich beugte mich auf die senkrechte Wasserwand zu, und das Brett kam mit mir, als wäre es ein Teil meines Körpers und meines Geistes. Der Nebelschleier der Gischt. Die Milliarden Lichtsplitter. Ich erinnere mich noch gut an die einsame Gestalt, die mir am Strand zuschaute, an das Aufblitzen von Loonies Grinsen, als ich an ihm vorbeiflog; ich war berauscht. Und obwohl ich inzwischen ein alter Mann bin mit meinem Anteil am Glück trotz des ganzen Unsinns, den ich angestellt habe, messe ich noch immer jeden freudigen Augenblick, jeden Sieg und jede Erkenntnis an diesen wenigen Sekunden des Lebendigseins.

(Aus dem Australischen von Klaus Berr)

Und wie es sich für ein Buch über das Meer gehört, kommt auch hier “Moby-Dick” vor:

Nachdem ich im Fernsehen Grgeory Peck über das Achterdeck hatte humpeln sehen, versuchte ich mich auch an Moby Dick, aber ich kann nicht sagen, dass ich sehr weit kam.

Das perfekte Buch um es in der Sonne sitzend zu lesen, wenn man viel zu weit vom Meer entfernt ist. Ich wüsste keinen anderen Titel, der das Gefühl am Strand zu sein so wunderbar einfängt…



Olen Steinhauer: “Der Tourist” vs. John LeCarré: “Dame, König, As, Spion”

Ich muss hier mal ganz unfachmännisch einfach meine Ansicht zu zwei Büchern loswerden, die mich beide nicht vom Hocker gehauen haben. Ein recht neues – “Der Tourist” von Olen Steinhauer – und ein recht altes – “Dame, König, As, Spion” von John LeCarré. (Auf dem Bild ist übrigens die Vorabversion von “Der Tourist” zu sehen, im Handel sieht das Buch ein wenig anders aus…)
Beides Spionageromane, die sich weniger um Spionage als um Spione drehen, in beiden geht es um Verrat in den eigenen Reihen, um Doppelagenten, um Maulwürfe.

In “Der Tourist” gibt es eine Passage, die haargenau das schildert, was den Leser im Buch erwartet:

In Spionagefilmen gab es immer ein klares Ziel. Die Tonbandaufnahme eines Gesprächs, die irgendeine bedeutsame Tatsache bewies. Ein Mann, der die Antworten auf bestimmte Fragen kannte. Genau diese Schlichtheit machte solche Geschichten unterhaltsam. Doch in Wirklichkeit folgte die nachrichtendienstliche Arbeit nur äußerst selten einer klaren Logik. Fakten sammelten sich an, viele von ihnen völlig nutzlos, manche verheißungsvoll, aber letztlich trügerisch. Nur mit großer Geduld und einem geübten Auge konnte man entscheiden, was Beachtung verdiente und was nicht.

Mit reichlich nutzlosen Fakten wird der Leser konfrontiert, klare Logik gibt’s nicht, garniert wird das Ganze mit einem Schuss Action. Sehr lange blieb (jedenfalls für mich) ganz unklar, worauf das Buch eigentlich hinauswill. Bei mir erzeugte die Lektüre Kopfschütteln. So hatte ich mir einen “erstklassigen Thriller” (sagt immerhin Lee Child) nicht vorgestellt!

Also stellte ich mir die Frage: wenn das der “würdige Nachfolger von John LeCarré” (schreibt immerhin die New York Times) sein soll, wie liest sich dann ein LeCarré? Denn, ich muss es gestehen, von dem habe ich bisher noch nie ein Buch gelesen. Dabei stand “Dame, König, As, Spion” schon seit Urzeiten im Bücherregal meines Vaters.
Nun habe ich es gelesen und muss sagen: viel besser ist das eigentlich auch nicht. Was für das Buch spricht: auf Actioneinlagen wird fast völlig verzichtet, LeCarré beschränkt sich aufs Wesentliche. Was das aber ist? Da tappte ich zwei Drittel des Buchs völlig im Dunkeln. Vielleicht bin ich nicht geschaffen für diese Art von Literatur, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass irgenjemand Spass daran haben könnte, diese Ansammlung von Fakten zu lesen, die Smiley (der Protagonist) sammelt. Manche der Personen, die vorkommen, ergeben für mich gar keinen Sinn – wie der Polizist Mendel zum Beispiel. Wo kommt der her? Habe ich geschlafen, als ich das Kapitel gelesen habe, in dem er vorgestellt wurde?
Und das Ende? Gähn! Ach so ist das! Gähn! Schön…
Immerhin “Dame, König, As, Spion” hat einen altertümlichen Charme, eine Langsamkeit, die modernen Büchern (auch “Der Tourist”) völlig abgeht. Man liest ein Kapitel und wird wunderbar schläfrig…

Fazit: Kein Genre für mich! Ich werde die Finger von solchen Titeln lassen!

P.S.: Eine echte Rezension zu “Der Tourist” finden Sie bei aus.gelesen – dem habe ich eigentlich nichts hinzuzufügen. Nur vielleicht, dass ich es nicht besonders spannend, kurzweilig oder unterhaltsam fand…

P.P.S: Dieser Artikel steht ganz bewußt nicht in der Rubrik “Buchrezension” – da hat er nämlich nichts verloren!


T.C. Boyle: Das wilde Kind

Ich gestehe: mit den Büchern von T.C. Boyle habe ich mich schon immer schwergetan. Einzig mit “Wassermusik” konnte ich etwas anfangen, und auch von diesem Buch sind mir nur Mungo Park und der Gluteus maximus in Erinnerung geblieben. Ob in zehn Jahren noch soviel von “Das wilde Kind” übrig sein wird?
In der rund 100 Seiten dünnen Novelle “Das wilde Kind” (Übersetzung: Dirk van Gunsteren) erzählt Boyle die Geschichte von Victor, dem wilden Kind von Aveyron. 1797 in den Wäldern Frankreichs eingefangen, lebt Victor (der diesen Namen erst später erhält) seit frühester Jugend allein im Wald, kann nicht sprechen, ernährt sich von dem, was er findet (Eicheln, Nüsse, Kartoffeln, kleine Tiere) und verhält sich wie ein Tier.
Nachdem er gefangen wird und man feststellt, dass er tatsächlich ein Kind ist (und nicht etwa ein Tier oder gar ein Dämon), wird er verschiedenen Wissenschaftlern übergeben, landet schliesslich im Taubstummen-Institut von Abbé Sicard. Der Abbé verliert schnell das Interesse an dem Jungen, doch ein junger Lehrer, Jean Itard, will nicht aufgeben…

Mein grosses Problem mit diesem Buch ist folgendes: in einer solchen Geschichte ist das eigentlich spannende ja das “Innenleben” von Victor. Ein Innenleben, von dem niemand etwas weiß, da Victor nie wirklich sprechen oder sich ausdrücken lernt. Als Autor hat man zwei Möglichkeiten – man kann etwas erfinden und so eine Botschaft vermitteln, oder man kann darauf verzichten. Boyle entscheidet sich für den Verzicht, der Leser erfährt nichts über Victors Seelenleben. Aber muss ich dann dieses Buch lesen? Es gibt einige wenige Stellen, an denen so etwas wie ein Einblick in Victor möglich zu sein scheint – ist das gewollt? Oder ist Boyle da ein Irrtum unterlaufen? Ganz konsequent wirkt die Geschichte nicht, nicht Fisch nicht Fleisch, möchte man sagen. Irgendwie unbefriedigend. Immerhin: man kommt ins Grübeln…


Judy Blume: Luis und Amanda

Luis und Amanda” aus dem jungen Verlag Tulipan ist ein richtiger Glücksgriff! Aus dem amerikanischen Englisch übertragen von Brigitte Jakobeit, sparsam aber liebevoll illustriert von Karsten Teich.

Luis (genannt “der Nervzwerg”) und Amanda (genannt “die Superschlaue”) sind Geschwister. Und wie es so ist (oder sein sollte!) bei Geschwistern – sie haben ihre Probleme miteinander, aber wenn es ernst wird, halten sie zusammen. Abwechselnd erzählen die beiden aus ihrem Alltag, Luis aus dem eines Erstklässlers, der seine Sorgen hat mit “Fieslingen” aus der Fünften, mit seinem Kuscheltier und seinem Fussballtraining. Amanda geht schon in die dritte Klasse, ihre Sorgen haben schon mehr zu tun mit Jungs, mit Parties und der Unzufriedenheit mit ihrem Namen…
Wer selber (wie ich) zwei Kinder in ähnlicher Alterskonstellation hat, der erkennt vieles wieder. Und er erkennt, mit wie viel Sympathie die Figuren dargestellt sind. An keiner Stelle lacht man “über” Luis oder Amanda – man lacht mit ihnen.

Wunderbar geeignet zum Vorlesen, auch zum Selberlesen, vielleicht so ab 8.


Cory Doctorow: Little Brother

Cory Doctorows “Little Brother” (deutsch von Uwe-Michael Gutzschhahn) ist mehr als “nur” ein Jugendroman – es ist ein Buch mit einer Botschaft. Der Botschaft nämlich, dass wir unserem Bedürfnis nach Sicherheit nicht unsere Freiheit opfern dürfen.

Marcus ist 17 und lebt in der sehr nahen Zukunft in San Francisco. Schon lang gibt es einen Konflikt zwischen dem Wunsch nach Überwachung (z.B. durch die Schule) und dem Wunsch frei zu sein (z.B. der Schüler). Marcus hat Mittel und Wege gefunden, sich seine Freiheit nicht einschränken zu lassen. Dank seiner Computerkenntnisse kann er viel von der “Schnüffelsoftware”, die auf seinem SchoolBook läuft, austricksen. Genau wie die Kameras, die mittels Gangerkennung einen Person identifizieren (Video-Überwachung wurde gerichtlich untersagt) – er legt sich Steinchen in die Schuhe, so dass sein Gang zu keinem gespeicherten Muster mehr passt.
Als er sich eines Nachmittags aus der Schule stiehlt um mit seinen Freunden Hinweise zu “Harajuku Fun Madness” (einem ARG) zu suchen, explodieren Bomben – Terroristen haben die Bay Bridge und die darunter verlaufenden BART-Tunnel gesprengt. Im entstehenden Chaos werden Marcus und seine Freunde von militärisch aussehenden Typen “eingesackt”: Säcke über den Kopf, Plastikhandschellen, Schläge. Sie werden in ein Auto gesetzt und verschleppt. Marcus überlegt, ob er wohl als Geisel den Terroristen in die Hände gefallen ist. Doch es ist weitaus schlimmer. Er wird in ein geheimes Gefängnis der Heimatschutzbehörde (DHS) gebracht. Dort zwingt man ihn, alle seine Geheimnisse zu verraten – vom Passwort für sein Handy bis zum e-mail-Account. Marcus versucht zwar, sich zu widersetzen und auf seinen Rechten zu bestehen, doch erfolglos. Nach Tagen der Haft und der Erniedrigung lässt das DHS ihn schliesslich frei:

“Wir werden dich heute nach Hause schicken, aber du bist ein gezeichneter Mann. Wir haben nicht feststellen können, dass du über jeden Zweifel erhaben bist – wir lassen dich nur frei, weil wir die Befragung fürs Erste abgeschlossen haben. Doch von jetzt an gehörst du uns. Wir werden dich im Auge behalten. Wir werden nur darauf warten, dass du einen Fehler machst. Ist dir klar, dass wir dich von nun an jederzeit peinlich genau überwachen können?”
“Ja”, murmelte ich.
“Gut. Du wirst mit niemanden je über das, was hier passiert ist, sprechen. Dies ist eine Angelegenheit der nationalen Sicherheit. Weisst du, dass auf Hochverrat in Kriegszeiten immer noch die Todesstrafe steht?”
“Ja”, murmelte ich.
“Braver Junge”, säuselte sie.

Zuhause stellt Marcus fest, dass sein Zimmer durchsucht und sein geliebtes Notebook verwanzt wurde. Doch er ist entschlossen, sich “sein Land” zurückzuholen. Er findet einen Weg, anonym übers Internet zu kommunizieren – eine XBox mit Linux-Betriebssystem – und so entsteht eine Bewegung, vor allem unter Jugendlichen (das “Xnet”), die sich der zunehmenden Überwachung widersetzen. Denn das DHS (und die Regierung der USA) nehmen den Anschlag zum willkommenen Anlass, totale Kontrolle einzurichten. Jede Fahrt mit BART, Bus oder Taxi wird registriert und ausgewertet. “Auffällige” Bewegungsmuster führen zu Befragungen durch die Polizei. In der Schule sind die Videokameras nun wieder aktiv – ein gemeinsamer Beschluss von Eltern und Lehrern für mehr Sicherheit.
Doch Marcus (der online als “M1k3y” bekannt ist) und seine Freunde beweisen wieder und wieder, dass mehr Überwachung nicht mehr Sicherheit vor Terroristen bringt, sondern nur weniger Freiheit bedeutet. Kein einziger Terrorist wird geschnappt – aber zahllose “harmlose” Menschen belästigt. Und doch gelingt es dem DHS das Xnet zu diskreditieren (positive Berichterstattung auf Al-Dschassira hilft nicht gerade), so dass sich die Schlinge um Marcus immer enger zieht…

“Little Bother” ist ein erschreckendes Buch. Beim Lesen beschlich mich oft der Gedanke “Gut, dass sowas hier nicht möglich wäre…” – Dann hörte ich Meldungen wie die von dem niederländischen Reporter, der es geschafft hatte, ein paar Liter Wasser in ein Flugzeug zu schmuggeln (Bericht). Richtig erschreckend nicht die Tatsache, sondern die Reaktionen, die sofort eine Verstärkung der Sicherheitsmassnahmen forderten. Wir sind schon da, wo Doctorow uns sieht – wir sind bereit uns scannen zu lassen, unsere Daten speichern zu lassen, uns in jeder Hinsicht gläsern zu machen, wenn es nur der Sicherheit dient. Aus “Little Brother” lernen wir, dass es a.) eine blöde Idee ist, Freiheit gegen Sicherheit tauschen zu wollen und b.) es noch nicht einmal funktioniert! Denn alle Metalldetektoren, Nacktscanner und Checkpoints werden einen wirklich entschlossenen Terroristen nicht hindern.

Neben der politischen Botschaft (Doctorow arbeitete auch ein paar Jahre für die EFF – “Defending Freedom in the Digital World”), ist “Little Brother” übrigens auch gut geschrieben! Spannend, witzig und mit einer Liebesgeschichte, die der Zielgruppe (ab 14) gefallen dürfte. Sex kommt auch drin vor! Und man lernt so allerhand über einiges: von den Beat-Poets und Jack Kerouac über die Anfänge des Internets bis zu spannenden Details über Kryptologie und den richtigen Gebrauch von wikipedia. Und das hier spricht mir aus der Seele!

Wenn du noch nie programmiert hast, dann solltest du es unbedingt mal versuchen. Es gibt nichts tolleres auf der Welt. Wenn du programmierst, macht der Computer exakt, was du ihm sagst. Es ist, als ob du irgendwas erfindest – egal was, ein Auto, ein Absperrventil, eine Gasdruckfeder für eine Tür: alles folgt mathematischer Logik und Anweisungen. Es ist im wahrsten Sinne der Wortes ehrfurchtgebietend: Es kann dich mit Ehrfurcht erfüllen.
Ein Computer ist das komplizierteste, was du je benutzen wirst. Er besteht aus Milliarden mikro-miniaturisiertern Transistoren, die so konfiguriert werden können, dass sie jedes Programm verarbeiten, das du dir ausdenkst. Aber wenn du dich an die Tastatur setzt und schreibst eine Zeile Code, dann tun dieses Transistoren, was du ihnen sagst.
Die meisten von uns werden wahrscheinlich nie ein Auto bauen. Genauso wie wohl niemand von uns je ein Flugzeug konstruieren, ein Gebäude entwerfen oder gar eine Stadt planen wird. Das sind komplizierte Dinge und für Leute wie dich und mich unerreichbar. Aber ein Computer ist ungefähr zehnmal komplizierter und tanzt trotzdem nach jeder Melodie, die du ihm spielst. Du kannst schon an einem einzigen Nachmittag lernen, einfache Codes zu schreiben. Fang mit einer Sprache wie Python an, die geschrieben wurde, um es Laien leichter zu machen, einen Computer nach ihrer Melodie tanzen zu lassen. Und wenn du nur einen einzigen Tag, nur einen einzigen Nachmittag programmierst, mach es. Unbedingt. Computer können dich kontrollieren, oder sie können deine Arbeit erleichtern – wenn du Herr deines Rechners sein willst, musst du lernen, Code zu schreiben.

Empfehlenswert. Nich nur für die ganz jungen Leser…


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.