Bücher-Stöckchen

Dank Hape hab‘ ich auch mal wieder ein Stöckchen! Hurra! Los geht’s…

– Liest Du gerne?

Ja sicher !

– Wenn ja, welches Genre?

Da bin ich nicht wirklich festgelegt. Früher habe ich mal ganz viel Science Fiction gelesen, auch Fantasy. Heute weniger (das liegt auch am geringeren Angebot). Generell mag ich Bücher, die in irgendeiner Form phantastische Geschichten erzählen, Abenteuer, gerne solche, die was mit dem Meer zu tun haben. Aber ich bin da ziemlich offen. Wenn mich die Geschichte anspricht, dann lese ich sie. Was ich gar nicht mag, sind Krimis. Oder diese blutigen Gerichtsmedizin-Geschichten, die im Moment so boomen. Dafür bin ich zu weich…

– Dein letztes Buch hieß wie?

Sam und das Meer Mein „letztes Buch“ habe ich – hoffentlich – noch nicht gelesen, hehe. Aber im Ernst: da ich ja die „litarischen Werke“, die ich lese auch hier bespreche (z.B. im Moment noch immer „House of Leaves„), vielleicht das, was ich gestern abend mit meinen Kindern gelesen habe: „Sam und das Meer“ von Axel Scheffler (Bilder) und Phyllis Root (Text). Ein wunderbares Bilderbuch über die Flussratte Sam, den es zum Meer zieht. Also bestellt er sich die Pläne für ein hochseetüchtiges Segelboot, baut es in seinem Garten und segelt – zum Erstaunen seiner Nachbarn – den Fluss hinunter zum Meer. Wo er findet, was er sucht: „Weit entfernt, draußen auf dem Wasser, steuerte Sam die RATTENPFOTE aufs offene Meer hinaus. Er lächelte und segelte weiter und weiter, den wilden grünen Wellen nach…“

– Würdest Du es weiter empfehlen?

Oh ja! Wunderbare Bilder und eine großartige Geschichte über die Liebe zur See. Was will man mehr?😉

– Warum hast Du Dir genau dieses Buch zugelegt?

Von Axel Scheffler gibt es „Die Schnecke und der Buckelwal“, auch ein tolles Buch, das wir haben – und „Sam und das Meer“ hat mich persönlich einfach angesprochen mit seiner Thematik der Sehnsucht nach dem Meer.

– Welches war das miserableste Buch, dass Du je in der Hand hattest?

Berufsbedingt habe ich reichlich Bücher in der Hand, auch richtig mieses Zeug (in meinen Augen). Das Buch, über das ich mich am meisten geärgert habe, war „Der Schwarm“ von Frank Schätzing. Das ist nämlich eine richtig gute Idee, toll recherchiert, alle Fakten stimmen. Und dann lässt Schätzing mittendrin so nebenbei die eine oder andere Hauptfigur sterben. Mich hat das enorm gestört. Und das Ende fand ich völlig vergeigt. 300 Seiten weniger wären mehr gewesen.

– Bist Du ein Bücherquäler? Entsorgst Du z.B. die Schutzumschläge, machst Eselsohren oder besudelst die Seiten?

NEIN! Meine Bücher sehen nach dem Lesen genauso aus wie vorher. Auch Taschenbücher. Ich benutze zwar manchmal Notizzettelchen oder Supermarkt-Bons als Lesezeichen, aber mit den Büchern selbst bin ich immer sehr vorsichtig.

– Was machst Du mit den Büchern, wenn Du sie gelesen hast?

Die kommen dann ins Regal. Alle paar Jahre muß ich ausmisten, denn ich kann einfach nicht alles behalten, was ich lese. Dazu ist das Haus zu klein. Also verschenke ich gerne schon mal was – Büchereien nehmen da gelegentlich was ab. Und dann, so schwer es fällt, muß auch schon mal was ins Altpapier…

Nun, wer soll denn das Stöckchen bekommen?

Zwei Leute stehen auf meiner Blogroll die’s noch nicht haben (hoffe ich):
Norella und die Frauke

2 Gedanken zu “Bücher-Stöckchen”

  1. Der Schätzing war katastrophal! Ich hab mich auch geärgert und kann es noch nicht einmal als Regalausgleicher in meiner schiefen Wohnung benutzen *grummel* Allein dafür wären 300 Seiten weniger schon gut gewesen!

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