Vatertag #1

Eine neue Kategorie für ein neues Thema: „Vatertag“ – das bezieht sich nicht etwa auf diesen ominösen „Feiertag“, sondern vielmehr auf die Tage, an denen ich frei habe und meine Frau arbeitet. An denen ich also für die beiden Nachwüchse zuständig bin. Manchmal ist das ziemlich drollig, manchmal anstrengend und häufig ist es auch wert festgehalten zu werden. Das soll also in der Kategorie „Vatertag“ geschehen.

Heute: Pfannkuchen

Vorneweg dieses: seit etwa drei Monaten wissen wir, daß die Tochter an Zöliakie erkrankt ist, haben also unsere komplette Küche auf glutenfrei umgestellt. Glutenfreie Lebensmittel gibt es ja glücklicherweise mittlerweile reichlich, das ist also kein Problem. Schwieriger sind schon die Rezepte dazu. Denn gerade glutenfreie Mehlsorten erfordern z.T. erhöhten Aufwand in der Verarbeitung. So verlangt z.B. das einzige Rezept für Pfannkuchen (Eierkuchen in anderen Gegenden Deutschlands genannt) in unserem Kochbuch 20 Minuten Zeit um den Teig gehen zu lassen. Das soll man mal einem Vierjährigen erklären, der sich auch der Rückfahrt vom Kindergarten Pfannkuchen gewünscht hat… Also habe ich folgendes Rezept improvisiert, das gut angekommen ist:

25 Gramm Maismehl
75 Gramm helles glutenfreies Mehl
250 ml Wasser
2 Eier
bisschen Salz und bisschen Vanillezucker

Mehl, Wasser, Salz und Zucker vermischen und dann die Eier drunterrühren. Mit einer Gabel die noch vorhandenen Mehlklümpchen zerdrücken. Und dann backen. Beim Wenden des Pfannkuchens nicht vergessen, daß man ihn aus der (beschichteten!) Pfanne hoch in die Luft wirft und ihn dann geschickt wieder auffängt!
Zum Schluß noch ein wenig Zucker drübergestreut – fertig.

Die Menge reicht für einen hungrigen Vierjährigen, es bleiben noch zwei Pfannkuchen für’s Abendessen übrig…

P.S. Die Tochter, die ja der Grund für den ganzen „Aufwand“ ist, mag keine Pfannkuchen. Die hat lieber Reis gegessen…