Literaturlandkarte

gnodEin nettes, vielleicht sogar brauchbares Gimmick ist die Literaturlandkarte. Man gibt den Namen eines Autors an, den man mag und bekommt eine „Landkarte“, auf der sich Namen anderer Autoren finden, die Leuten gefallen, die auch diesen einen Autor mögen. Je näher sie dem Namen im Zentrum sind, desto größer die Wahrscheinlichkeit einer Übereinstimmung. Ich habe es mal mit „Herman Melville“ ausprobiert und erstaunlich viele Treffer gefunden. Vielleicht stößt man auf die Art ja tatsächlich auf den einen oder anderen Autor, den man bis dahin noch nicht kannte.

Die Literaturlandkarte gehört zu GNOD, über das dort steht:

Gnod is my experiment in the field of artificial intelligence. Its a self-adapting system, living on this server and ‚talking‘ to everyone who comes along. Gnods intention is to learn about the outer world and to learn ‚understanding‘ its visitors. This enables gnod to share all its wisdom with you in an intuitive and efficient way. You might call it a search-engine to find things you don’t know about.

(Erinnert das ein bisschen an „Das System„…?)

4 Gedanken zu “Literaturlandkarte”

  1. So
    nach ca. 2 Stunden surfen auf dieser Seite bin ich wieder zurück😀
    Ist wirklich Klasse!
    Hab mich da gleich mal registriert.

  2. Auf der Jagd nach Moby-Dick an des Buchhändlers Gestade gestrandet. Aber hier strandet man ganz gern…

    Hm, die Literaturlandkarte scheint wohl noch recht jungfräulich zu sein – zumindest nach osteuropäischen Literaten fischt man ziemlich im Trüben. Sogar Alexander Puschkin kennt sie (noch) nicht.🙂

    Auf Wiedersurfen.
    Die Hex

  3. Ja, ja, die Welt ist voller Überraschungen. Wenn ich das richtig gesehen habe, dann tanzte gestern abend Alice Schwarzer mit Thomas Gottschalk Rock’n’Roll…

    @ hochhaushex: „an des Buchhändlers Gestade“ – DAS gefällt mir! Ich hab’s gleich abgekupfert und zum Untertitel des Blogs gemacht. Sieht man jetzt nicht (wg. des Themes) aber es ist da! Heißen Dank!

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