Dan Simmons: Terror

“Terror”Ab und an geht auch mir mal ein Buch „durch“. So geschehen mit diesem Werk. Ist bereits im Oktober 2007 erschienen, mir erst durch die umfangreiche Werbung in der „Welt am Sonntag“ aufgefallen und heute endlich auf meinem Tisch gelandet. Knapp 1000 Seiten machen einen ordentlichen Knall, wenn sie aufschlagen…

„Terror“ ist ein historischer Roman von Autor Dan Simmons, der sonst eher für seine Science Fiction- und Horror-Romane bekannt ist. Er erzählt die Geschichte von Sir John Franklin, der 1845 mit zwei Schiffen der Royal Navy (der „Erebus“ und der „Terror“) aufbricht, um die Nordwest-Passage zu finden. Niemand wird von dieser Expedition zurückkehren. Was allerdings draußen im Eis der Arktis geschehen ist, als die beiden Schiffe annährend zwei Jahre festsaßen, das weiß niemand genau. Ein Stoff, aus dem sich vortrefflich Garn spinnen läßt.

Simmons beginnt gleich im Eis und bringt auch gleich die grundlegende Idee seines Romans an: der Begriff „Terror“ aus dem Titel bezieht sich nicht allein auf das Schiff, sondern deutet gleichzeitig an, was im Eis auf die Besatzung lauert. Etwas ist dort draußen, und es will ins Schiff hinein. So wird direkt zu Beginn klar, daß es sich hier nicht um einen „gewöhnlichen“ historischen Roman handelt. Was sich gleich zu Anfang vermuten läßt: an Bleivergiftung durch Konservendosen sind die Leute nicht gestorben… Ob dieses Etwas tatsächlich existiert oder eher metaphysischer Natur ist, ob es eine fremde Lebensform ist oder doch „nur“ der Schrecken des Eises, das wird sich zeigen. Wie gesagt, heute habe ich das Buch erst in die Finger bekommen, aber über’s Wochenende werde ich mich näher damit beschäftigen und dann weiter schreiben.

Zu Teil 2 der Besprechung…

Direkt zum Fazit…

Ein Gedanke zu “Dan Simmons: Terror”

  1. Hach, kürzlich erst hab ich mit einem Freund über Sir Franklin – den Entdecker der Langsamkeit, wie Herr Nadolny weiß, und den „Terror“ geplänkelt. Denn ich hab das Buch zu Weihnachten verehrt bekommen. Dein Beitrag ist wie ein Stups: los, lesen! ;o)
    Na, denn man tau – bin sehr gespannt.

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