In eigener Sache: Arme Buchhändler…

Goethe
Die Buchhändler bilden in der Allensbacher Berufsprestige-Skala erneut das Schlusslicht. Gegenüber 2003 haben sie noch mal an Ansehen eingebüßt, rangieren hinter Offizieren, Gewerkschaftsführern und Politikern. Es ist schön, dass sie überhaupt noch in der Liste von 17 Berufen vertreten sind, aber ihr Ansehen scheint inzwischen kaum mehr messbar. Das verwundert nicht: Für die Masse der Bevölkerung sind die Buchhändler nur noch Kassierer in einer gesichtslosen Filiale.

aus: buchreport express Nr.9 vom 28.2.2008

Au, das tut weh! Noch hinter den Politikern! (Hier ist der Bericht des IfD Allensbach.)

Ein Gedanke zu “In eigener Sache: Arme Buchhändler…”

  1. *?!!?*

    Für mich waren Buchhändler immer so ziemlich der Inbegriff eines ehrbaren, anzustrebenden Berufs. Ich hab das selber mal verfolgt (kann aber leider nur 1 Ausbildung auf einmal machen, grmbl…), war mal mit einer Buchhändlerin, einem der hellsten Köpfe unter Gottes heller Sonne, zusammen, und werde nicht enden, Respekt vor ausgebildeten Menschen, die sich mit Büchern auskennen und die man darüber befragen darf, zu hegen.

    Hinter Politikern??

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