Jackie Niebisch: Die kleinen Wilden

Die kleinen WIldenDa wir gerade von Kinderbüchern ohne erhobenen Zeigefinger sprachen: hier ist noch eins. „Die kleinen Wilden“ erzählt von vier Steinzeitkindern und ihren Versuchen, ein Mammut zu erlegen. Natürlich sind sie erfolglos, schließlich sind sie nicht viel mehr als Flöhe im Vergleich zum Mammut, und außerdem wollen sie wahrscheinlich tief in ihren Herzen gar nicht erfolgreich sein. Aber abenteuerlich ist das schon…!

Jeden Abend kommen sie dann zurück zur heimischen Höhle, wo die Alten schon warten (obersauer!). Und jeden Abend müssen sie dann vor der Höhle schlafen, zur Strafe. Was die kleinen Wilden aber nicht stört…

Wunderbar vorzulesen, durch die ständige Wiederholung des Grundmusters auch für kleinere Kinder sehr amüsant. Und eben ganz ohne pädagogische Hintergedanken. Die kleinen Wilden sind Lauser, und sie sind dabei sehr glücklich.

„He, Leute!“, flüsterte der Allerkleinste aufgeregt. „Lecker Fleisch in Sicht!“
„Oje! Und wir haben nicht mal einen Speer dabei!“
„Dafür aber einen dicken Bindfaden“, sagte der Allerkleinste. „Mein Großvater hat meinem Vater mal erzählt, dass man einem schlafenden Mammut mit einem einfachen Bindfaden die Luft abknapsen kann. Dann wird es ohnmächtig. Und bevor es aufwacht, isst man es auf!“
„Ha, ha“, lachten die anderen kleinen Wilden. „Das ist gut.“

Ein Gedanke zu “Jackie Niebisch: Die kleinen Wilden”

  1. Das hört sich gut an, will ich haben.
    Muss sowieso in in die Stadt Handcreme kaufen ein Tipp von „Der Ehefrau“.
    Schönes Wochenende

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