Inkscape & Gimp…

Dem aufmerksamen Leser wird es nicht entgangen sein: der Header meines Blogs wechselt in den letzten Wochen öfter als je zuvor. Das liegt daran, daß ich mit dem Umstieg auf Linux auch dessen Grafikprogramme kennen (und lieben!) gelernt habe. Ständig entdecke ich beim Herumspielen neues. Deshalb möchte ich mal zwei der Programme kurz erwähnen:

Den Linux-Nutzern längst bekannt ist ganz sicher GIMP, das Standard-Open-Source-Grafikprogramm. Nicht zur Normalinstallation gehört INKSCAPE, ein vektorbasiertes Zeichenprogramm. Besonders interessant: beide sind auch als Versionen für Windows erhältlich – und stellen eine echte Alternative zu „kleinen“ – und kostenpflichtigen – Grafiklösungen dar. Denn beide sind Open Source und damit kostenlos.

GIMP kommt zwar nicht an die Leistungen von Photoshop heran, steckt aber locker andere, z.B. Paint Shop Pro (mit dessen Version 7 ich bisher gearbeitet habe) in die Tasche. Interessant für Privatanwender, aber auch für kleine Firmen (Buchhandlungen zum Beispiel!), die nicht viel in ihre „Werbeabteilung“ investieren möchten oder können und trotzdem eine leistungsfähige Bildbearbeitung brauchen. GIMP beherrscht Transparenz-Effekte (PNG-Dateien), mit denen Webseiten gleich nochmal so schön aussehen und ist – gerade in Verbindung mit INKSCAPE – hervorragend zur Gestaltung von Logos und Bannern geeignet.

Button-Tutorial...INKSCAPE läßt sich mit CorelDraw vergleichen, beide sind vektorbasiert und eignen sich besonders für grafische Textanwendungen wie z.B. Logos und ähnliches (die sich dann mit GIMP für’s Internet „aufpeppen“ lassen) oder auch für so schicke Buttons wie hier links! Im Gegensatz zu CorelDraw lassen sich mit INKSCAPE (seit Version 0.46) auch PDF-Dateien öffnen und bearbeiten! Gerade das ist eine Funktion, die ich bisher immer schmerzlich in anderen Programmen vermisst habe – oft bekommt man Anzeigenvorlagen im PDF-Format, in die man „nur noch“ das Firmenlogo einfügen muss. Nur – wie? Antwort: entweder ein teures Programm kaufen – oder einfach INKSCAPE herunterladen und installieren.

Beide Programme sind für Linux entwickelt worden, das merkt man ihnen an. Windows-Nutzer werden eine Weile brauchen, um sich an die ungewohnte Optik zu gewöhnen. Aber es lohnt sich! In beiden Programmen steckt einiges an Potential, das ich auch selbst erst beginne zu erahnen…

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