Aufzuarbeitendes…

Höhämm. Manchmal hat man (also ich jedenfalls) Zeiten, in denen man (also ich) so viel zu tun hätte, dass man (also ich) erstmal gar nichts tut. Zu viele Pläne lähmen. Vergangene Woche war so eine Zeit – ich hätte so vieles zu schreiben vorgehabt, aber ich konnte mich nicht aufraffen.

Und das, wo ich gerade im grossen Septembergewinnspiel bei Wolf den ERSTEN PREIS gewonnen hatte – eine (ganz bestimmt!) sehr seltene und begehrte Ausgabe von „Das Rätsel des Eismeeres“ (E.A. Poe / J. Verne). Und noch richtig gut in Schuss! Ein herzliches (verspätetes) „Thanks, ye salty sea-dog!“ von hier aus…

Und wo ich gerade Paul Austers Drehbuch zu „Das Innenleben des Martin Frost“ gelesen habe. Lohnt sich. Ziemlich typisch Paul Auster. Interessant auch das Interview im Anhang, in dem über die Entstehung des Films gesprochen wird – immerhin ist dieser Film Bestandteil eines älteren Romans von Auster: „Buch der Illusionen“. Jetzt hat Auster den Film „nachgeliefert“.

Und Richard K. Breuers „Die Liebesnacht des Dichters Tiret“ habe ich auch gerade gelesen. Dazu folgt eine ausführliche Besprechung.

Und außerdem liegen lesebereit noch „Rotkäppchen 2069“ (auch von Herrn Breuer) und Jonathan Safran Foers „Everything Is Illuminated“ in der wunderschönen Olive-Edition.

Denis Johnson

Nicht zu vergessen: Denis Johnsons „Tree Of Smoke„, dessen deutsche Ausgabe in der aktuellen Nummer der Rowohlt-Revue (das ist zwar das Werbeblättchen des Rowohlt-Verlags, aber nicht ohne Niveau) von Klaus Modick empfohlen wird, unter anderem mit den Worten:

Vergleichbar vielleicht nur Melvilles gigantischer Allegorie des «Moby Dick», der nicht zufällig zitiert wird, ist Denis Johnsons Roman eine Reise durch eine Hölle auf Erden: «In der Wahrheit des Krieges», so der Zyniker Colonel Sands, «erkennen wir, dass Macht uns Recht gibt.»

Ein must-read, mit so einem Hinweis…