Dinghi gegen Ignoranz…

… und 100jährigen Büroschlaf!

Bei Wolf ist ja vor ein paar Tagen das neue Schlachtschiff vom Stapel gelaufen. Angelehnt daran hier die Präsentation des Ein-Mann-Ruderboots in dieser Flotte: mein neuer Acer Apire One A110L. Seit gestern in meinem Besitz.
Der geneigte Leser erinnert sich vielleicht, dass mich schon der Asus EEEPC faszinierte, damals – im Frühjahr 08 – Vorbote einer neuen Computerklasse: der Netbooks. Wäre der EEEPC damals zu bekommen gewesen, ich hätte ihn mir wahrscheinlich gekauft. Glücklicherweise war dem aber nicht so – denn die 2. Generation der Netbooks bietet doch viel mehr. Zum Beispiel ein grösseres Display (hier: 8,9″ mit 1024*600) und eine Tastatur, auf der man durchaus auch längere Texte schreiben kann.

Das ganze bei enormer Mobilität und einem ganz ordentlichen Preis. (Meins stammt von notebooksbilliger.de, regulärer Preis 299€ – mit der Funktion „Preis zu teuer? Handeln Sie uns runter“ auf 268,82€ reduziert und versandkostenfrei geliefert.) Nun kann ich also abends im Wohnzimmer bloggen, während meine Frau ihr geliebtes Sudoku löst und muss nicht auf den Dachboden rennen, wo mein „Arbeitszimmer“ ist und der „grosse“ Laptop steht. Denn der „Grosse“ ist mittlerweile so verkabelt mit externer Festplatte und Drucker, dass er nicht mehr wirklich mobil ist.

Das A110L ist das kleinste Modell in der Aspire One Familie und verfügt nur über eine 8GB-SSD (also keine Festplatte), der interne Speicher lässt sich durch eine SD-Karte erweitern, die in den linken Kartenslot eingelegt wird, rechts bleibt ein Slot für andere Speicherkarten frei. Betriebssystem ist eine spezielle Linux-Variante. Im Karton lag ein 2GB-USB-Stick mit einer aktualisierten Version des Betriebssystems, rund 25 Minuten für’s Update und man ist auf (relativ) aktuellem Stand. Das Acer-Live-Update erledigt dann den Rest. Insgesamt sehr komfortabel. Bislang bin ich sehr zufrieden mit dem Gerät. Und das Tippen geht immer leichter von der Hand. Man muss sich ein klein wenig an die Tastatur gewöhnen, aber dann klappt es ganz hervorragend!
Zur Bildschirmgrösse: damit kann man leben. 1024 in der Breite reicht für die meisten Seiten aus, die 600 in der Höhe sind natürlich etwas knapp – zumal davon normalerweise noch einiges für die Statuszeilen verlorengeht. Hier bewährt sich die F11 (Vollbild) – Taste von Firefox, so gewinnt man noch einiges an Übersicht.

Das Foto ist übrigens mit der internen Webcam aufgenommen.