Drei Fragen – ein Stöckchen…

Ein Stöckchen von Hape! Und das geht so:

Die Regeln: Ich beantworte die drei Fragen, die sich die Welt wo weiß ausgedacht hat, denke mir drei neue Fragen aus und schmeiße das Stöckchen drei Bloggern zu, die meine Fragen beantworten, sich drei neue Fragen ausdenken, den Stock an drei Blogger werfen usw.

Also, hier kommen die drei Frage, die sich Hape ausgedacht hat:

1. Warum magst Du Science Fiction Bzw. warum magst Du Science Fiction nicht?

Also erstmal: ich MAG Science Fiction! Eines meiner prägenden Kindheitserlebnisse war sicher „Krieg der Sterne“ im Kino. „Raumschiff Enterprise“ habe ich geliebt, die „Perry Rhodan“-Hefte verschlungen. Warum? Weil es für einen kleinen Jungen nichts cooleres gibt als ein Lichtschwert (vulgo Laserschwert) – naja, vielleicht noch Han Solos Blaster. Oder ein Ultraschlachtschiff der Dingensbums-Klasse mit mehreren Kilometern Durchmesser und unvorstellbarer Feuerkraft (wie bei Perry Rhodan). Heute sehe ich das etwas differenzierter…
Ich lasse mich von Büchern gerne überraschen. Ich will etwas Unbekanntes entdecken. Wo ginge das besser als in SF-Literatur? Zum Beispiel Neal Stephensons „Anathem„: eine völlig neue Welt, zwar irgendwie bekannt aber doch immer wieder erstaunlich und fremd.
Und was auch eine Rolle spielt: viele Autoren in diesem Genre haben eine zentrale Idee und entwickeln davon ausgehend eine Zukunftsvision. Das ist (im besten Fall) konsequent und logisch gemacht, was mir einfach gefällt. Ein schönes Beispiel sind die Romane um Takeshi Kovacs von Richard Morgan. Darin wird der Frage nachgegangen, wie unsere Zivilisation sich verändern würde, wenn man das menschliche Bewusstsein abspeichern und auf andere Körper übertragen könnte. Natürlich nicht als dröges Gedankenexperiment, sondern mit Action und Spannung garniert.

2. Welches ist dein Lieblingsbuch (notfalls auch Film) aus dem Genre Science Fiction?

Oh, das ist schwer! Das oben erwähnte „Anathem“ käme in Betracht, „Die Sphären“ von Iain Banks fand ich toll, Die „Otherland“-Reihe von Tad Williams ist genial. Oder auch das wunderbare „Wettflug der Nationen“ von Hans Dominik, ein Buch, das so heute nicht mehr vorstellbar wäre. Und wo wir grade bei „Klassikern“ sind: „Auf zwei Planeten“ von Kurd Lasswitz hat mich auch sehr beeindruckt. Aber wenn ich irgendwo ein Lieblingsbuch angeben muss (bei meinen Kindern „grassieren“ gerade die Freundschaftsbücher), dann schreibe ich „Moby-Dick“ – das ist eine klare Sache…

3. Wer ist Dein Lieblingsautor (nicht unbedingt Science Fiction, aber würde mich interessieren)?

Tja. Auch nicht einfach. Ich definiere jetzt einfach mal „Lieblingsautor“ als einen Autor, bei dem das Herz ein bisschen schneller schlägt, wenn man erfährt, dass ein neues Buch kommt. Dann würde ich sagen im Augenblick ist Richard Morgan mein Lieblingsautor im Bereich SF. Weil seine Sachen immer beeindruckend und manchmal ausserordentlich überraschend sind. Und weil ich mir einen neuen Roman von ihm unbesehen kaufen würde…

Dieses war der erste Streich…

Nun also noch drei Fragen von mir an drei Blogger, hmmm…

1. Wo kaufst Du am liebsten deine Bücher?

2. Wie wählst Du aus, was du kaufst? Also: wieso dieses Buch und nicht jenes?

3. Beim Hedoniker gab es neulich eine Liste mit 10 Punkten, die eine gute Buchhandlung ausmachen. Was wären die drei wichtigsten Punkte für Dich?

Die Fragen sollen gehen an: Flattersatz, Norella und an Lars. Aber natürlich darf auch jeder andere.

Ein Gedanke zu “Drei Fragen – ein Stöckchen…”

  1. oops… an mich? danke!

    …und vorallem dafür: es ist ja ein etwas interessanteres stöckchen als diese üblichen massensammlungen von fragen….

    mal schauen, was mir einfällt. witzigerweise liegt bei meinen entwürfen schon eine gedankensammlung zum thema: wodurch werde ich zum kauf dieses oder jenes buches animiert?, also im grunde deine frage 2.

    dann wünsch ich zum schluss noch einen guten tag!

    lg
    fs

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